Aufgaben der Alterserweiterten Gruppe I

 - Wohlfühlen der Kinder
 - Geduld und Einfühlungsvermögen der Pädagogen für Unterstützung
   der Angewöhnung
 - Sinn von Regeln und Einhaltung

Die Kinder verlassen den vertrauten Rahmen zu Hause und müssen sich auf andere Personen einstellen und sich in einer Kindergruppe zurechtfinden. Jedes Kind bewältigt den Kindergartenbeginn so, wie es seinen bisherigen Lebenserfahrungen, seiner Persönlichkeit und Eigenart entspricht. Doch die Kinder müssen diese kleinen Trennungen genauso bewältigen wie große Abschiede, denn sie sind Teil der Lebenswirklichkeit und wie sie damit umgehen, ist abhängig von begleitenden Erwachsenen.

Durch eine offene und wertschätzende Grundhaltung wollen wir den Kindern den Gruppeneinstieg erleichtern. Wir nehmen jedes Kind so an, wie es ist und helfen neuen Gruppenmitgliedern bei der Kontaktaufnahme zu anderen Kindern.

Wir erleichtern den Kindern die Eingewöhnung, indem wir:

 - ein Aufnahmegespräch im Kindergarten durchführen.
 - Schnuppertage anbieten, an denen die Eltern mit den
   Kindergartenanfängern in den Kindergarten zu Besuch kommen.
 - die Eltern bitten, den Aufenthalt im Kindergarten
   in der ersten Woche etwas kürzer zu halten.

Eine hohe Prozessqualität spiegelt sich in der Atmosphäre im Kindergarten wieder, wirkt sich auf das Wohlbefinden der Kinder aus und unterstützt ihre Bildungschancen nachhaltig. Die Professionalität der Pädagoginnen zeigt sich in der Gestaltung pädagogischer Impulse, die die Entwicklung kindlicher Kompetenzen umfassend unterstützen. Die Konzept- und Methodenfreiheit schafft dabei – vor dem Hintergrund gesetzlicher Grundlagen und einer reflektierten pädagogischen Orientierung – den notwendigen Rahmen für individuelle Lernwege.

Die wichtigsten Aufgaben:

- Bildungsziele (Selbst-, Sach- und Sozialkompetenz)

- Synthese der beiden Gruppen

- Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnisse

- Schwerpunkt: Mehrsprachigkeit

- Dokumentation unserer pädagogischen Arbeit

- Transparenz und Kontakte

- Aus- und Weiterbildung

- Zusammenarbeit mit den Eltern

- Zusammenarbeit mit der Schule

- Feste feiern